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Abschied von Blutsaugern, ein Zoobesuch, einige Interviews, schöne Biester und Rocker in Köln...

Hallihallo!

Nach langer Abstinenz melde ich mich mal wieder mit den neuesten Nachrichten von hier.

Ich fange mit den schlechten Nachrichten an, die Vampire in Hamburg haben ausgetanzt, beim allerletzten Tanz konnte ich leider nicht dabei sein, daf?r beim vorletzten. Die Nachmittagsshow am Dernierentag war dann auch diejenige, die an allen Ecken und Enden mit Gags gespickt war. Die Abendvorstellung war dann etwas seri?ser, zumal dort ja auch die Prominenz (z.B. Roman Polanski pers?nlich) anwesend war.

Ger?chte besagen, dass die Vampire bereits im Dezember diesen Jahres in Berlin auf die B?hne gehen sollen, aber in dieser Zusammensetzung und in Hamburg war es das allerletzte Mal. *schn?ff*




Ansonsten gab es einige Highlights kultureller Natur, n?mlich den Besuch bei "Die Sch?ne und das Biest" in Oberhausen am 13.1. und bei We will rock you in K?ln am 4.2. auf die ich mich ja schon lange gefreut hatte. Das Metronom-Theater in Oberhausen hat mir sehr gut gefallen und auch das Musical fand ich sehr sch?n umgesetzt. Am besten gefiel mir Kevin Kraus als Gaston und so sehr es mir schwerf?llt das zuzugeben, er hat mir in der Rolle sogar noch einen Tick besser gefallen als mein hochverehrter Kevin Tarte. Allerdings muss ich fairerweise dazu sagen, dass ich Kevin Tarte als Gaston nur von der CD kenne. We will rock you ist musikalisch nat?rlich gro?artig, ?ber die Story kann man sich streiten. Teilweise war die Story doch recht flach, aber eigentlich ist sie ja auch mehr Nebensache. Gro?artig waren hier James Sbano, Vera Bolten und Serkan Kaya. Habe mich pr?chtig am?siert und festgestellt, dass ich viel zu lange meine Queen-CDs nicht mehr geh?rt habe.

Freizeitstress wohin man sieht, meine Wochenenden sind momentan voll verplant...am vergangenen Wochenende ging es in den Allwetterzoo M?nster, wo ich mich mit ein paar Leuten von der Rocky Beach.com (Drei Fragezeichen Fanseite) getroffen habe. Auch die Eisesk?lte konnte uns nicht davon abhalten, den M?nsteraner Zoo unsicher zu machen. Von Elefantenf?tterung bis Delfinshow haben wir alles mitgenommen und uns hinterher noch gem?tlich im Caf? Malik wieder aufgew?rmt.

Desweiteren bin ich gerade dabei, das Buchprojekt vom Kurzgeschichten-Planeten, die "Frau hinter der T?r" ein wenig zu "promoten" und habe diverse Zeitungen hier in der Region angeschrieben. Zwei Interviews hatte ich bereits und hoffe, dass die Artikel in der n?chsten Woche erscheinen. Nat?rlich werden sie auch gescannt und sind dann hier zu finden.

Ansonsten ist alles beim Alten. Viel Arbeit, wenig Zeit und die Kreativit?t ist auch ein wenig auf der Strecke geblieben. Ich hoffe ja, dass es bald ein wenig besser wird und mit der Routine auch ein besseres Zeitmanagement einhergeht. Ein bisschen besser ist es schon geworden, kriege schon wesentlich mehr nebenbei auf die Reihe als vorher. Also hoffe ich, dass ich auch bald mal wieder zum Schreiben komme. Der Februar-Wettbewerb auf dem Kurzgeschichten-Planet ist schon mal ins Visier genommen. Eine Idee ist auch schon da...jetzt muss ich sie nur noch zu Papier bringen.

Mehr dazu bald an dieser Stelle.
!Hasta Siempre!
Doro


5.2.06 13:49


Ein Buch geht auf die Reise...unsere Frau versucht es mit bookcrossing

Hallihallo mal wieder!

Ich habe eine tolle Seite entdeckt und festgestellt, dass die anscheinend schon ein alter Hut ist, denn alle, denen ich begeistert davon erz?hle, sagen: "Ach das, das habe ich auch schon mal geh?rt." Hmpf. Egal, ich erkl?r es trotzdem nochmal. Die Seite hei?t BookCrossing und wendet sich an B?cherfreunde in aller Welt.

Die Idee ist, dass man B?cher "aussetzt", diese dann gefunden werden und weiter"reisen", w?hrend der Weg, den das Buch nimmt, im Internet dokumentiert werden soll.

Dazu muss man sein Buch zun?chst registrieren. Dann bekommt es einen Code, im Prinzip also ein "Nummernschild". Dann klebt man einen Hinweis in das Buch ein, der erkl?rt, was es mit der ganzen Aktion auf sich hat und vermerkt darauf dann auch den Code. Nun kann man das Buch auf die Reise schicken.

Das hei?t, man legt es irgendwo in der ?ffentlichkeit ab und wartet darauf, dass es gefunden wird. Jetzt muss nur noch der Finder jemand sein, der Lust hat bei der Aktion mitzumachen. Er findet das Buch, meldet seinen Fund auf der Seite, indem er den Code des Buches eingibt und meldet, dass er es gefunden hat. Dann liest er es in aller Ruhe, kann es auch kommentieren, wenn er mag und setzt es dann an einem anderen Ort wieder aus, wo es dann wieder von einem neuen Besitzer gefunden werden kann. So sollen die B?cher m?glichst weit herumkommen und durch m?glichst viele Leserh?nde wandern.

Soweit die Theorie...ob es in der Praxis auch funktioniert? Ich habe heute ein Exemplar unseres Buches "Die Frau hinter der T?r" mit entsprechendem Label in der hiesigen Sparkasse hinterlassen und harre der Dinge, die da kommen. Ich hoffe auf Finder, die den Spa? mitmachen und darauf, dass die Frau m?glichst lange und weit reist. Sollte ich Nachrichten ?ber ihren Verbleib erhalten, erfahrt ihr an dieser Stelle nat?rlich mehr.

Einen sch?nen Tag noch,
Doro
6.2.06 16:58


Die Frau in der Zeitung

Gestern war ein Artikel ?ber unser Buchprojekt in der Lokalausgabe der Ruhr-Nachrichten f?r Selm, Bork, Cappenberg. HIER kann man ihn lesen, auch wenn ich auf dem Foto leider etwas grenzdebil aussehe. Egal.

Heute war derselbe Artikel mit Foto in Schwarz-Wei? nochmal in der L?ner Ausgabe. Ich freue mich nat?rlich riesig, dass das geklappt hat und hoffe, dass es der "Frau" den einen oder anderen Leser bzw. die eine oder andere Leserin beschert.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Heute war Eltern- und Ausbildersprechtag, darum war ich bis 17 Uhr in der Schule und bin dementsprechend gerade noch mit den letzten Vorbereitungen f?r morgen besch?ftigt.

Morgen habe ich nochmal einen Termin bei unserem lokalen Gratis-Wochenbl?ttchen, die sich auch f?r die "Frau" interessiert hatten. Bin mal gespannt. W?re sch?n, wenn noch der Artikel in der WR/WAZ bald erscheinen w?rde und der L?ner Anzeiger auch nochmal was bringt. So kann wirklich keiner in L?nen mehr unser Projekt verpassen. Schlie?lich wollen wir doch den Wettbewerb gewinnen.

Beste Gr??e
Doro

PS: Habe noch ein paar weitere B?cher mit bookcrossing.com auf die Reise geschickt. Bisher noch keine Nachricht ?ber deren Verbleib. Ich bin gespannt und hoffe, dass die Finder mitspielen und das Buch entsprechend weitergeben, wenn sie es gelesen haben.
8.2.06 21:44


Scheinwerfer spielen...

Hallihallo!

Habe heute mal wieder Scheinwerfer gespielt. Wie das geht? Man gehe in ein beliebiges Gesch?ft und werfe nach Herzenslust mit Scheinen um sich. Gut...wenn man mit Scheinen werfen m?chte, aber keine hat, gibt es ja die ec-Karte und den Dispo-Kredit. H?chst unvern?nftig aber gut gegen tr?be Laune bei tr?bem Wetter. Au?erdem hatte meine Lieblingsjeans den Geist aufgegeben, da musste dann mal wieder eine neue her. Nun ja...auf einem Bein kann man nicht stehen, also wurden es zwei. Eine Jeans und oben nix kann man - zumindest bei meiner Figur, in meinem Alter und in meinem Beruf - auch nicht unbedingt tragen...also doch nochmal nach Oberteilen geschaut. War ja auch so sch?n g?nstig. Ein T-Shirt, eine wei?e Bluse und einen Blazer sp?ter wurde mein geduldiges St?ck Plastik gleich wieder mit 119 Euro belastet.

Und weil ein neues Outfit auch nicht wirkt, wenn man stinkt wie ein Iltis und ich gerade so im Kaufrausch war, bin ich dann doch gleich nochmal in die Parf?merie gestiefelt. Hmmmmm...alles riecht so lecker und ich bin doch so entscheidungsunfreudig...na ja...nehmen wir mal beide mit. So gab es noch zwei neue Duftw?sserchen (als Dame verrate ich mal lieber nicht, was die gekostet haben). Mein arg strapaziertes Plastik-K?rtchen st?hnt und seufzt, als es im Leseger?t verschwindet, aber nun ja...was soll's? Im n?chsten Monat wird dann gespart. Ganz ehrlich!

Daf?r war ich dann heute noch beim L?ner Anzeiger und habe dort unsere "Frau hinter der T?r" vorgestellt. Heute oder gestern war der Ruhr-Nachrichten-Artikel anscheinend auch in Dortmund zu lesen. Bin heute Morgen gleich von Kollegen darauf angesprochen worden. Schock Schwerenot. Das sieht ja aus, als ob man sich Gott wei? wie wichtig machen wollte. Dabei will ich doch nur, dass unser Projekt gewinnt. Nun ja, da muss ich jetzt wohl durch. Ich denke, bei der n?chsten Europ?ischen Lesenacht an der Schule muss ich wohl dann auch was eigenes lesen. *schluck* Lehrer sind doch so ein kritisches Publikum...

So...jetzt muss ich aber wieder an die Arbeit, die Pflicht ruft.
Bis morgen, beste Gr??e
Doro
9.2.06 17:58


Königin der Nacht

Was f?r eine selten d?mliche Idee sich ausgerechnet hier zu treffen!
Um mich herum wuseln Menschen aller Nationalit?ten und Hautfarben, posieren f?r Fotos, lachen, schwatzen, sitzen auf den Stufen und picknicken oder lauschen dem Stra?enmusikanten mit den langen Haaren und der Lederjacke, der laut und ziemlich schr?g "Hey Jude" von den Beatles zum Besten gibt und sich dabei selbst auf der Gitarre begleitet. Trauben von Menschen schieben sich in Richtung der Theater oder der Kinos am Leicester Square.
"Am Eros-Brunnen", hatte er gemailt. Davon, dass der Eros-Brunnen mitten am verdammten Piccadilly Circus steht und dort allem Anschein nach abends die H?lle losbricht, hat er nat?rlich nichts geschrieben.
Wie soll man sich hier in diesem Gew?hl blo? finden? Ach ja. Noch so eine bescheuerte Idee...
Ich komme mir l?cherlich vor, als ich das Notenblatt aus meinem Rucksack fische und es deutlich sichtbar vor mich halte. Wenn ich doch wenigstens ein Foto von ihm h?tte. Na ja, eines, auf dem man auch sein Gesicht sieht.
Er hat mich einmal gefragt, wo ich bei einem Mann zuerst hinschaue. "Auf seine H?nde" hatte ich spontan geantwortet. Kurz sp?ter kam ein Brief aus England. Kein Wort, nur ein Umschlag mit einem Foto seiner H?nde. Sch?ne H?nde. K?nstlerh?nde. Er hatte auch nie ein Foto von mir gewollt. Das ?u?ere eines Menschen sage schlie?lich ?berhaupt nichts ?ber ihn aus, meinte Liam. So etwas war typisch f?r ihn. Schr?g, irgendwie exzentrisch, ein bisschen verr?ckt, aber doch auf dem Boden der Tatsachen. Er war schlagfertig, witzig und irgendwie anders. Genau das war es, was mich von Anfang an in Bann geschlagen hatte.

mozart_UK: Hi there!
cassie: Hi. U like Mozart?
mozart_UK: Nope. Just thought the nick would impress the ladies.
cassie: I see.
/mozart_UK whispers@cassie: Silly question?kind of begged for a silly answer. ;-) 'Course I like Mozart. And you?

Kann man jemanden lieben, den man nie zuvor gesehen hat? In der Anonymit?t des Internets den Traumprinzen finden? Den Mann, der zuh?ren kann, der Humor hat, der meine Leidenschaft f?r klassische Musik teilt, der romantisch sein kann und spontan, aber dann auch wieder ernst, nachdenklich und eine treue Seele? Und ich bin seine "K?nigin der Nacht". So nennt er mich, wenn er mir mailt oder wir telefonieren. Das gef?llt mir. Auch seine Stimme gef?llt mir. Vielleicht war ja auch alles nur Masche, sein Spiel. Vielleicht hat Manu Recht.

"Nach London fliegen? Mensch, du bist doch echt bekloppt. F?r irgend so einen Typen aus dem Chat?"
"Liam ist nicht irgend so ein Typ."
"Aber du kennst den doch ?berhaupt nicht, Caro. Das kann der totale Psycho sein!"
"Wir schreiben uns doch schon ein Jahr und telefonieren st?ndig."
"Aber Leute k?nnen sich verstellen. Pass blo? auf dich auf. Das k?nnte genauso gut ein Perverser sein oder ein M?rder, was wei?t du schon ?ber ihn? Fahr ja nicht direkt zu seiner Wohnung oder so. Mach irgendeinen Treffpunkt in der ?ffentlichkeit aus. Was wei? ich...ein Caf? oder so."

Nun, ?ffentlicher k?nnte der Treffpunkt wirklich nicht mehr sein. Ver?rgert drehe ich mich herum, als ich einen Ellenbogen in der Seite sp?re.
"Oh, I'm sorry, babe." Ein junger Mann mit aschblondem Wuschelkopf. Mensch, sieht der gut aus! Ganz dunkelbraune Augen mit unheimlich langen Wimpern. Er grinst breit, schaut dann neugierig auf mein Notenblatt, zwinkert mir zu und schlendert weiter.
Ob er das war? Das s?he Liam irgendwie ?hnlich, einfach weiterzugehen und zu warten, ob ich ihn anspreche. Ich schlucke, nehme meinen Mut zusammen und tippe dem fremden Mann auf die Schulter.
"?h...excuse me..." stammele ich und verfluche meinen scheu?lichen deutschen Akzent. Durch die Telefonate mit Liam hat er sich immerhin etwas abgeschw?cht. "Are you...Mozart?"
Der Mann schaut verwirrt, lacht schlie?lich los. "No, sorry, babe. I'm Bach."
Ich kann f?rmlich sp?ren, wie mir das Blut in die Wangen schie?t.
"Oh...", stottere ich, w?hrend ich mir w?nsche, dass sich der Erdboden auftut und mich verschluckt, "...sorry, I thought you were someone else."
Er grinst und meint, wenn meine Verabredung mich sitzen gelassen habe, k?nne ich ja mit ihm einen Kaffee trinken gehen. Ich lehne dankend ab und tauche so schnell es geht in die Menge.
Gott, wie peinlich!
Ich bin f?r so etwas nicht gemacht. Liam h?tte mir wenigstens seine Handynummer geben k?nnen. Dann w?re es wesentlich einfacher, ihn zu finden.

Aber das w?re nicht sein Stil. Viel zu einfach, zu einfallslos. Mir wird klar, er will, dass ich ihn suche, dass ich ihn irgendwie erkenne. Vielleicht will er aber auch einfach nur Zeit haben, mich vorher in Ruhe anzuschauen. Und wenn ich ihm nicht gefalle, dann geht er wieder, verschwindet, ohne sich etwas vergeben zu haben und meldet sich nie wieder. Das Herz rutscht mir in die Hose. Vielleicht war es doch ein Wahnwitz hierher zu kommen, um mich mit ihm zu treffen, mein Herz derart an einen Unbekannten zu h?ngen, von dem ich nicht wei?, ob er genauso empfindet. Der Flug war nicht gerade billig, von meinen Telefonrechnungen im letzten Jahr einmal ganz zu schweigen.

Entmutigt lasse ich mich auf die oberste Stufe der Treppe sinken und schaue dem bunten Treiben auf dem Piccadilly Circus ein bisschen zu: den Autos, Taxen und Bussen, wie sie sich, Sto?stange an Sto?stange um den Platz schieben und ?ber ihnen die funkelnden Neon-Reklamen blinken, ein riesiges Kirmeskarussell. Dar?ber throne ich, ?berschaue die bunte Masse der Touristen und Vergn?gungss?chtigen, die vorbeizieht, h?re das babylonische Sprachengewirr, das Hupen, das Dr?hnen des Verkehrs. Der junge Mann mit der Gitarre l?sst sich davon nicht schrecken und singt - beziehungsweise br?llt - "Whisky in the Jar".



An einer der Laternen steht eine dieser lebenden Statuen. Ein Mann in altert?mlicher Tracht und Per?cke, ganz mit Bronzefarbe angespr?ht. Ganz reglos steht er, verzieht keine Miene, so lange, bis jemand Geld in seinen Hut wirft.
Irgendwie finde ich diese Menschen unheimlich. Wie Clowns oder Pantomimen. Unter der ganzen Schminke und dem starren Gesichtsausdruck kann man nicht lesen, was in ihnen vorgeht. So ?hnlich wie im Chat, f?llt mir ein. Da bekommt man auch nur eine Fassade, eine Maske pr?sentiert.





Ein paar M?dchen sind bei dem Gitarrenspieler stehen geblieben und applaudieren. Sie werfen einige M?nzen in seinen Hut.
Da f?llt mir pl?tzlich etwas ein, das Liam am Telefon gesagt hat, als wir am Abend vor meinem Abflug noch einmal telefoniert haben.
"Always remember to bring enough small change. You never know when you may need it."
Warum sollte ich immer genug Kleingeld bei mir haben? Ich glaubte, er habe es gesagt, weil die Gesch?fte sich manchmal ziemlich zieren, gr??ere Scheine anzunehmen. Das hatte ich auch in meinem Reisef?hrer schon gelesen. Aber jetzt ist alles ganz klar! Kleingeld. Nat?rlich!!

Ich stehe von der Treppenstufe auf, klopfe den Staub von meiner Jeans und schl?ngele mich durch das vielfarbige Gewusel, w?hrend ich ein paar M?nzen aus meiner Geldb?rse krame und mit meinem Notenblatt wedele. Ich komme mir bescheuerter vor als je, aber das ist jetzt nicht wichtig. Das Kleingeld im Hut klimpert leise, als ich die M?nzen hineinwerfe.

Ein L?cheln macht sich auf dem Bronzegesicht breit und gr?ne Augen strahlen mich an.
Mozart steigt von seinem Gem?sekistensockel, verbeugt sich tief, nimmt meine Hand und ber?hrt sie sachte mit den Lippen.
"Welcome, Queen of the Night."
12.2.06 00:40


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